Zu fettig, zu süß, zu kalt, zu heiß – Ernährung und Sodbrennen

Falsche Ernährung führt oft zu Sodbrennen. Das gilt besonders für zu reichhaltige und üppige Speisen: Der Magen produziert dann besonders viel Magensäure, weil er Schwerstarbeit leisten muss, um die Mahlzeit zu verdauen. Dazu kommt die Überfüllung des Magens. Beides führt dazu, dass der saure Magenbrei aus dem Magen in die Speiseröhre gedrückt wird und Sodbrennen entsteht. Wenn Sie ein paar Dinge beherzigen, können Sie schon eine ganze Menge tun, um Sodbrennen zukünftig weitgehend zu vermeiden.

Locken Sie die Magensäure nicht mit den falschen Speisen
Besonders abends sollten Sie keine fettreichen Speisen essen, da der Magen um diese Zeit länger für den Verdauungsprozess benötigt als tagsüber. Auch zu kalte und zu heiße Speisen und Getränke sowie zu stark gewürzte Speisen reizen den Magen und kurbeln die Säureproduktion an. Je mehr Säure der Magen enthält, desto größer ist die Gefahr von Sodbrennen.

Umdenken lohnt sich
Achten Sie vermehrt auf Ihre Essgewohnheiten und darauf, wann die Beschwerden auftauchen. Dazu ist es manchmal auch hilfreich, eine Zeit lang eine Art Tagebuch zu führen (Sodbrennen-Kalender), mit dessen Hilfe Sie die möglichen Auslöser festmachen können.

Wenn’s dicke kommt – Sodbrennen und Übergewicht
Eine häufige Ursache für Sodbrennen ist Übergewicht – der Magen reagiert im wahrsten Sinne des Wortes sauer auf den vermehrten Umfang. Die Nahrung gelangt durch die Speiseröhre in den Magen, wo sie vom Magensaft (?)Magensaft Der Magensaft besteht hauptsächlich aus Magensäure. Daneben enthält er Enzyme und weitere Bestandteile, die für die Verdauung und Verwertung der Nahrung wichtig sind. verdaut wird. Der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen verhindert, dass die Magensäure in die Speiseröhre fließen kann. Bei Übergewicht ist dieser Mechanismus jedoch gestört, was dazu führt, dass Teile des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre zurück fließen, wo sie die empfindliche Schleimhaut angreifen.

Der Schlüssel zum leichteren Leben: bewusst essen!
Wenn Sie Übergewicht aktiv angehen wollen, sollten Sie dies nicht wahllos mit irgendeiner Diät tun. Viele Diäten können sogar erst recht auf den Magen schlagen! Entscheiden Sie sich immer für abwechslungsreiches, frisch zubereitetes Essen und eher gegen Fertigkost mit vielen Zusätzen. Gönnen Sie sich regelmäßig frische Kräuter, Gemüse und vitaminreiches Obst – achten Sie jedoch auf den Fruchtsäuregehalt, je höher dieser ist (wie z.B. bei Ananas und Zitrusfrüchten), desto empfindlicher kann auch hier der Magen reagieren. Wählen Sie alle Zutaten ganz bewusst aus, nehmen Sie sich Zeit zum Essen und – genießen Sie! Abnehmen hat keinesfalls etwas mit Hungern zu tun, vielmehr etwas mit der richtigen Einstellung. Das sagt sich leichter als es in Wirklichkeit ist? Halten Sie sich an ein paar einfache Grundsätze und Sie werden sehen: Der Erfolg bleibt nicht aus.

10 Tipps für eine bewusste Ernährung:

  1. Essen Sie nur, wenn Sie wirklich Hunger haben. Lenken Sie sich ab mit einem spannenden Buch, einem Telefonat mit einem Freund oder einer Freundin, einem Spaziergang … kurz: Widerstehen Sie dem ersten Impuls – wenige Momente später haben Sie vergessen, dass Sie eigentlich gerade zum Kühlschrank gehen wollten.
  2. Führen Sie Tagebuch über Ihr Essverhalten: Das hilft, sich seiner Gewohnheiten bewusst zu werden.
  3. Ersetzen Sie fett- und kalorienreiche Speisen durch vitaminreiche, ballaststoffreiche und eiweißhaltige Lebensmittel wie frisches Obst, Gemüse, Joghurt.
  4. Fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sind besser als drei große, weil der Magen so weniger voll ist und besser verdauen kann. Vermeiden Sie Völlegefühl.
  5. Lassen Sie sich Zeit beim Essen.
  6. Salzen Sie nur wenig, am besten mit jodiertem und fluoriertem Salz, meiden Sie scharfe Gewürze.
  7. Trinken Sie Alkohol nur in Maßen, denn schon kleine Mengen können die Schleimhäute des Magens stark reizen. Was zudem selten bedacht wird: die hohe Kalorienzahl. Ein Glas Wein schlägt mit etwa 100 Kilokalorien zu Buche.
  8. Seien Sie geduldig und erwarten Sie nicht zu schnell zu viel.
  9. Wenn Sie einmal über die Stränge schlagen, geben Sie Ihr Vorhaben, sich gesünder zu ernähern nicht sofort auf, sondern machen Sie dort weiter, wo Sie aufgehört haben. Langfristiger Erfolg stellt sich nicht von heute auf morgen ein.
  10. Tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus. Gemeinsam geht’s leichter.


Tipp:
Wissen Sie eigentlich in welcher Relation Ihr Körpergewicht zur Körpergröße steht? Der so genannte BMI (Body-Mass-Index) gibt Ihnen schnell und einfach Auskunft darüber, ob sie über-, unter oder normalgewichtig sind. Machen Sie hier den Test.

Mindestens ebenso interessant:
Der WHtR (Waist-to-Height-Ratio) oder das Taille-Hüft-Verhältnis gibt Ihnen Auskunft darüber, wie das Fett in Ihrem Körper verteilt ist und ob Sie eher der günstige Birnen- oder der ungünstigere Apfeltyp sind. Auch diesen Wert können Sie ganz einfach mithilfe eines Tests ermitteln.

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symptomatische Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die

Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 

Stand: 05/2013

DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH, 12277 Berlin

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